Oberarmkopfbruch – Schulterblattbruch (Proximale Humerus Fraktur)

Bestehen bei einem Oberarmkopfbruch ausgeprägte Verschiebungen der Bruchteile, so kann nicht zuletzt zur schnelleren Bewegungseinleitung ohne langwierige Ruhigstellung eine operative Knochenbruchstabilisierung (Osteosynthese) durchgeführt werden.

Neuere Implantate (Platten oder Nägel) bieten eine gute Festigkeit auch bei osteoporotisch verändertem Knochen.

Starke Zerstörungen der Gelenkflächen werden mit einer Oberarmkopfprothese besser versorgt, da hierdurch längerfristig weniger Schmerzen bestehen.

Die Eingriffe werden stationär (ein bis zwei Wochen) durchgeführt. Die Nachbehandlung beträgt 3 bis 9 Monate. Der Arbeitsausfall beträgt bei leichter Arbeit 6 Wochen, bei schwerer Tätigkeit über 3 Monate. Jährliche Kontrollen der Implantate sind zur Überprüfung von eventuellen Lockerungen sinnvoll.