Tennisellenbogen (Epicondylitis) – Golfellenbogen

Veränderungen der Muskelansätze der Unterarmmuskulatur an den Knochenvorsprüngen des Oberarms führen häufig zu chronischen Ellenbogenschmerzen mit Ausstrahlung in den Unterarm und die Hand. Eine Vielzahl von Behandlungsansätzen (Injektionen (Kortison, Hyaluronsäure, Botulinumtoxin), Bandagen, Salben, Akupunktur, Stoßwelle) werden zur Schmerzbehandlung eingesetzt.

Insbesondere physikalische Maßnahmen, wie Krankengymnastik und Eigenübungen (Dehnungen und Kühlungen), müssen konsequent täglich über Wochen durchgeführt werden, um einen Erfolg zu erzielen.

Operative Verfahren (arthroskopisch, minimalinvasiv oder offen) lösen Anteile der Muskelansätze vom Knochenursprung ab und können den schmerzhaften Prozess unterbrechen. Falls allerdings eine Bandinstabilität vorliegt, müssen andere operative Verfahren eingesetzt werden, um den Ellenbogen zu stabilisieren.

Der Eingriff kann ambulant und ohne Vollnarkose vorgenommen werden. Bis zur Wundheilung wird eine Ruhigstellung für ca. 10 Tage durchgeführt.

Ein Informationsblatt für Übungsprogram beim Tennisellenbogen steht zum Herunterladen bereit:

Tennisellenbogen-Info