Operation / Verfahren

Von den rund 300 Wirbelsäuleneingriffen, die Dr. Stephan Noe pro Jahr durchführt, zielen zwei Drittel auf eine Erweiterung des eingeengten Spinalkanals sowie Operationen an den Bandscheiben. Bei einem Drittel der Operationen führt er Versteifungen an der Lenden- und der Halswirbelsäule durch.


Bei Spinalkanalstenosen erweitert der Operateur unter der 15-fachen Vergrößerung des speziellen chirurgischen Mikroskops den Raum für die eingeengten Nerven. Dabei trägt er mit einer Hochgeschwindigkeitsmikrofräse überstehende Knochen Millimeter für Millimeter ab. Die Stabilität der Wirbelsäule bleibt bei diesem Eingriff weitgehend erhalten. Weil durch das Mikroskop kleine Schnitte möglich sind, können das umliegende Gewebe und die Strukturen geschont werden.

Auch bei Bandscheibenoperationen entfernt der Operateur unter einem Operationsmikroskop den Bandscheibenvorfall. Der durch den Vorfall unter Druck geratene Nerv wird entlastet und der starke Schmerz mit Ausstrahlung in die Extremitäten ist in aller Regel sofort nach der Operation beseitigt. Weil an der Halswirbelsäule das Rückenmark einen Zugang von hinten zur Bandscheibe meist verhindert, erfolgt die Operation in diesem Bereich meist von vorne.

Sind die Wirbelkörper stark angegriffen und lässt sich eine Bandscheibenprothese nicht implantieren, können Lenden und Halswirbelsäule im entsprechenden Abschnitt versteift werden. An eine Versteifungsoperation sollte aber nur gedacht werden, wenn die Möglichkeiten einer konservativen Therapie ausgeschöpft sind.

Bei einer Versteifungsoperation werden die zu versteifenden Wirbelkörper mit Schrauben gefasst und ihre Stellung zueinander mittels Längsträgern korrigiert. Anstelle der Bandscheiben wird ein Abstützkorb eingebracht. Im Rahmen dieser Operation können gleichzeitig auch Bandscheibenvorfälle oder Nerveneinengungen beseitigt werden.

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