Nachbehandlung

Wird die Schulter nicht bewegt, steift das Gelenk ein. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass sich dem Eingriff unmittelbar die Physiotherapie anschließt.


Die Art der Nachbehandlung hängt immer vom Patienten und dem jeweiligen Eingriff ab. Insbesondere nach arthroskopischen Eingriffen an den Sehnen ist meist eine ambulante Krankengymnastik ausreichend. Nach einer Schonfrist, in der das Gelenk eher passiv bewegt wird, beginnt nach fünf bis sechs Wochen die aktive Phase, in der das Gelenk wieder an die volle Belastung und Funktionsfähigkeit herangeführt wird.

Bei einem größeren Eingriff wie z.B. einem Gelenkersatz der Schulter, kann auch eine Reha sinnvoll sein. Damit das Gelenk optimal einheilen kann, wird der betroffene Arm für wenige Wochen mittels einer Schlinge oder Kissen gelagert. Damit die Schulter aber ihre Beweglichkeit erhält, wird schon am ersten Tag nach der Operation mit einer vorsichtigen Krankengymnastik begonnen.