Umstellungsosteotomie

Achsfehlstellungen des Kniegelenks im Sinne eines O-Beins  führen zu einer einseitigen Fehlbelastung des Kniegelenks und somit zu frühzeitigem Gelenkver-schleiß. Eine rechtzeitige Achskorrektur führt zu einer Beeinflussung der Lastver-teilung unter Entlastung erkrankter zugunsten gesunder Gelenkabschnitte. Be-lastungsabhängige Beschwerden lassen sich so beheben und die Entstehung einer Arthrose bzw. deren Fortschreiten verzögern.
Nach  Sicherung der Indikation erfolgt die Achskorrektur durch eine Knochenkeilent-nahme am Ort der Fehlstellung. Die Achsfehlstellung kann so ausgeglichen werden und das Korrekturergebnis durch eine Verplattung gesichert werden.
Eine Anschließende Entlastung des Beins sichert die Durchbauung der Osteotomie. Das Osteosynthesematerial (Platte, Schrauben) wird nach ca. 1 Jahr über einen kleinen Eingriff wieder entfernt.

  • der Eingriff erfolgt stationär für ca. 12 Tage
  • Duschen 2Tage nach Fadenzug  
  • die krankengymnastische Behandlung läuft über ca. 8 Wochen
  • Sportbeginn ist nach 3 Monaten möglich
  • Arbeitsausfall beträgt bei leichter Arbeit 8 Wochen, bei schwerer Tätigkeit über 12 Wochen.  
  • Autofahren nach Vollbelastung erlaubt

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