Revisionsendoprothetik
Mit zunehmender Anzahl an Hüftgelenksendoprothesen steigt die Anzahl gelockerter Hüftgelenksimplantate. Nach durchschnittlich 12 - 15 Jahren kommt es bei künstlichen Hüftgelenken zu einer Lockerung und die betroffenen Prothesenteile müssen ausgetauscht werden.
Unsere Strategie für den Prothesenwechsel hängt im Wesentlichen von dem Ausmaß der vorliegenden Knochendefekte nach Entfernung der alten Prothese ab. Beim Pfannenwechsel werden überwiegend zementfreie Implantate eingesetzt. Bei großen Pfannendefekten ist eventuell eine Defektauffüllung und Abstützung durch entsprechende Pfannenschalen notwendig. Beim Oberschenkelschaftwechsel werden Langschaftimplantate bzw. bei ausgedehnten Defekten ein individuell angepasstes Prothesensystem angewandt.
Nach der Operation werden unsere Patienten auf der Intensivstation betreut. Durch die Einbindung unserer Belegabteilung in das qualifizierte, interdisziplinäre Umfeld des Rotkreuzklinikum München mit allen intensivmedizinischen Möglichkeiten haben wir die besten Voraussetzungen für einen komplikationslosen Operationsverlauf. In der Regel können nach wenigen Tagen unsere Patienten mit der Mobilisation beginnen.
- der Eingriff erfolgt stationär für ca. 15 Tage
- Duschen 2Tage nach Fadenzug
- die krankengymnastische Behandlung läuft über ca. 12 Wochen
- Sportbeginn nach Rücksprache
- Arbeitsausfall befundabhängig
- Autofahren nach Vollbelastung erlaubt

