Der Hüftgelenkersatz

Die altersbedingte Abnützung der Knorpeloberflächen, ein Gelenkrheumatismus, eine Durchblutungsstörung oder eine Hüftverletzung führen zu einer schmerzhaften Hüftgelenksarthrose. Die Gehstrecke wird kürzer und der Schmerz raubt den Schlaf. Der Schwerpunkt wird von PD Dr Stefan Radke und Dr Stephan Deckelmann geleitet. 


Wenn die Lebensqualität der Patienten aufgrund von Schmerzen erheblich eingeschränkt ist, kann nach sorgfältiger Abklärung eine Hüftendoprothese in Betracht gezogen werden.
Weil Hüftimplantate bis zu  zwei Jahrzehnte beschwerdefrei funktionieren sollen, muss auf die Auswahl des Implantats besonderer Wert gelegt werden. Mit bewährten Hüftendoprothesen, die Standzeiten von bis zu 15-20 Jahren nachweisen können, lassen sich heute ausgezeichnete Erfolge erzielen. Verwendet werden abhängig von der Knochenqualität zementfreie oder zementierte Implantate.

Lockern sich im Laufe der Zeit Prothesenteile oder haben sich die Gleitoberflächen der Prothesen abgerieben, werden entsprechende Teile gewechselt. Beim Pfannenwechsel werden überwiegend zementfreie Implantate eingesetzt. Beim Oberschenkelschaftwechsel werden Langschaftimplantate und bei ausgedehnten Defekten ein individuell angepasstes Prothesensystem verwendet.

Der Erfolg einer hüftgelenksersetzenden Operation hängt immer auch von der Erfahrung des Operateurs ab. Mit rund 200 hüftgelenksersetzenden Operationen pro Jahr sowie 40 Operationen, bei denen ein künstliches Gelenk ausgetauscht wird, baut PD Dr. Stefan Radke auf einem reichen Erfahrungsschatz auf.